Fünf gegen fünf
Pro Team stehen ein Torwart und vier Feldspieler auf der Fläche.
Du siehst Rollen, Schläger und jede Menge Tempo – aber keine Ahnung, warum gerade gepfiffen wurde? Nach dieser Seite weißt du genug, um ein Spiel zu verstehen.
In 10 Minuten verstehenZwei Teams versuchen, einen kleinen Ball mit dem Schläger vollständig über die gegnerische Torlinie zu spielen. Wer mehr Tore erzielt, gewinnt.
Pro Team stehen ein Torwart und vier Feldspieler auf der Fläche.
Der Ball muss die Torlinie vollständig überqueren. Ein bisschen auf der Linie reicht nicht.
Ein reguläres Tor wird mit dem Schläger erzielt – nicht mit Hand, Arm, Fuß oder Körper.
Wechsel sind unbegrenzt möglich. Der alte Spieler muss aber zuerst von der Fläche.
Beide Mannschaften spielen gleichzeitig mit fünf Personen. Die Positionen wechseln ständig – wichtig ist nur: Mehr als fünf dürfen während des Spiels nicht auf der Fläche sein.
Merksatz: Der Torwart darf nur in seinem eigenen Strafraum seine besonderen Abwehrrechte nutzen.
Rollhockey soll schnell bleiben. Deshalb darf ein Team den Ball nicht endlos hinten halten oder ohne Abschluss herumspielen.
Gewinnt dein Team hinten den Ball, muss es innerhalb von zehn Sekunden über die Mittellinie.
Kommt der Ball wieder zurück in die eigene Hälfte, muss er innerhalb von fünf Sekunden erneut nach vorne.
Spätestens nach 45 Sekunden muss die Angriffsaktion beendet sein – sonst bekommt der Gegner den Ball.
Bei Erwachsenen normalerweise 2 × 25 Minuten reine Spielzeit, bei U17 2 × 20 und bei U15 2 × 15 Minuten. Wettbewerbe können abweichende Zeiten festlegen.
Der Schläger ist das wichtigste Werkzeug. Rollschuh und Bein dürfen helfen – aber nicht dabei, ein Tor für das angreifende Team zu erzielen.
Ein Angreifer darf den Ball nicht mit Fuß oder Körper ins Tor befördern. Ein direkter Treffer nach Mittelanstoß oder indirektem Freistoß zählt ebenfalls nicht, solange kein weiterer Spieler den Ball berührt hat.
Die Strafe hängt davon ab, was passiert ist, wo es passiert ist und ob dadurch eine klare Torchance verhindert wurde.
Zum Beispiel Handspiel, Ball zu hoch oder Ball blockiert.
Meist: indirekter FreistoßHalten, Schubsen, Behinderung oder Schlagen gegen Schläger und Schoner.
Zählt als TeamfoulAußerhalb des Strafraums gibt es einen Direkten Freistoß.
Direkter FreistoßVerteidigt ein Team dort regelwidrig, zeigt der Schiedsrichter auf den Penaltypunkt.
PenaltyDer Gegner muss normalerweise drei Meter Abstand halten. Ein direkt erzieltes Tor zählt erst nach einer weiteren Berührung.
Der Schütze darf direkt schießen oder nach vorne anlaufen und versuchen, den Torwart auszuspielen.
Für ein Foul im Strafraum. Der Schütze startet statisch und darf nach dem Pfiff schießen oder den Ball vorlegen.
Beim 10. Teamfoul gibt es einen Direkten Freistoß. Danach wieder beim 15., 20. und jedem weiteren fünften Teamfoul.
10 → 15 → 20 → 25 …Zum Beispiel für Zeitspiel, Täuschung, unerlaubtes Betreten oder unsportlichen Protest. Eine weitere Gelbe für einen Spieler auf dem Feld wird Blau.
Bei einem ernsten Vergehen. Der Spieler sitzt zwei Minuten, und sein Team spielt zwei Minuten in Unterzahl.
Bei Gewalt oder einem sehr schweren Vergehen. Der Spieler ist endgültig raus; sein Team spielt vier Minuten in Unterzahl.
Wichtig: Eine Unterzahl endet nicht automatisch durch ein Gegentor, sondern erst nach Ablauf ihrer Zeit.
Im eigenen Strafraum darf der Torwart knien, sitzen, liegen oder kriechen und den Ball mit jedem Körperteil abwehren. Den Schläger muss er dabei in der Hand behalten.
Körper und Schutzkleidung dürfen zur Abwehr eingesetzt werden.
Die besondere Torwartausrüstung darf nicht aktiv zum Spielen des Balls benutzt werden.
Der Torwart muss bis zum Pfiff still auf der Torlinie stehen.
Sechs Beispiele, mit denen du die meisten Pfiffe in einem normalen Spiel einordnen kannst.
Feldspieler dürfen Hand und Arm nicht benutzen. Meist folgt ein indirekter Freistoß.
Wurde der Ball aktiv so hoch gespielt, ist das ein technischer Fehler.
Eine bloße leichte Berührung ist nicht automatisch ein Foul. Vorteil und Spielfluss zählen.
Je nach Ort und Torchance folgt indirekter, direkter Freistoß oder Penalty.
Der Gegner setzt das Spiel mit einem indirekten Freistoß fort.
Je ein Spieler beider Teams steht am Ball. Nach dem Pfiff dürfen beide loslegen.
Diese Seite ist ein verständlicher Einstieg. Bei Sonderfällen entscheidet immer das vollständige Regelwerk und die Durchführungsbestimmung des jeweiligen Wettbewerbs.
Das Team, das den Treffer kassiert hat, führt den Mittelanstoß aus. Alle Spieler stehen zunächst in ihrer eigenen Hälfte.
Ja. Wechsel sind auch während des laufenden Spiels möglich. Der neue Spieler darf die Fläche erst betreten, wenn der andere sie verlassen hat.
Ja. Pro regulärer Halbzeit kann jedes Team zwei Auszeiten von jeweils einer Minute nehmen. In einer Verlängerung gibt es keine Auszeit.
Wenn ein Sieger nötig ist, folgt eine Verlängerung und bei weiterem Gleichstand ein Penaltyschießen. In normalen Ligaspielen kann ein Unentschieden bestehen bleiben.
Im Regelquiz siehst du echte Spielsituationen und entscheidest selbst: weiterspielen, Freistoß oder Karte?